Wir haben geöffnet! Die Beratung und der Verkauf vor Ort ist wieder regulär, ohne vorgeschriebene vorheriger Terminvergabe und ohne Coronatest Erlaubt. Wir bitten weiterhin um Einhaltung der üblichen AHA-Regeln. Donnerstag und Freitag arbeiten wir wie gewohnt mit Terminen für Ihre individuelle, persönliche Beratung.

Hier finden Sie die aktuellen Informationen zur Inzidenz in der Stadteregion Aachen. | Ein DriveIn-Coronatest wird ganz in der Nähe, am Aquana Würselen angeboten.

Termine im Service können von Ihnen weiterhin und uneingeschränkt bei uns wahrgenommen werden. | Selbstverständlich helfen wir Ihnen auch gerne auf elektronischen Weg per E-Mail, per Telefon, per Skype oder per WhatsApp nach Termin mit unserer digitalen Live-Beratung weiter.

Preiserhöhungen bei E-Bikes für die Saison 2021

Preiserhöhungen für E-Bikes für die Saison 2021

 

Was ist das denn? Wie kann das denn sein?! Ich hab doch bereits bestellt! Wieso wird so ein Bike denn einfach teurer? Muss auch ich denn nun auch mehr Zahlen?

Wie wir bereits in unserem Blogpost „Aktuelle Lage – Corona 2020/21“ beschrieben haben, hat die Pandemie diverse Auswirkungen und das nicht nur auf unser Alltagsleben. Wir hatten dahingehend beschrieben wie wir bereits im Oktober 2020 Lieferengpässe für uns beobachten konnten. Dies ließ uns jedoch kaum erahnen wie es den OEMs (Bike-Herstellern) ergehen könnte. Die nachlassende Produktion von Bikes ließ sich allenfalls erahnen. Wir wollten zum damaligen Zeitpunkt etwas Aufklären betreiben und warum es Verzögerungen gibt.

 

Rückblickend musste es so kommen: Die Preiserhörungen ergab sich zwangsläufig aus der gestiegenen Nachfrage und der eingeschränkten Produktion auch eine weitere Auswirkung, die Preissteigerung. Bikes wurden teurer und das mitten in der Saisonvorbereitung und nach bereits vorgestellten Modellpaletten. Nun stellt sich langsam heraus dass durch drei Säulen diese Auswirkung getragen wird, Transport(-mangel), Material(-mangel) und das vergangene absatzstarke (Steigerung um 43,4%) Pandemiejahr 2020.

 

– Ein E-Bike ist ein multinationales Erzeugnis, nicht einfach nur „Made in Germany“. –

 

 

Transport

Wie man sicher bereits aus der Presse entnehmen konnte, sind aufgrund von Verknappung von Verschiffungskapazitäten sowie gleichzeitigen Exportsteigerungen, speziell aus dem asiatischen Raum heraus, kaum Containerkapazitäten vorhanden. Durch eine extreme Preiserhöhung von etwas über ca. 400% im internationalen Seefrachtverkehr sind die Hersteller gezwungen, Ihre gestiegenen Lieferkosten von Teilen und Rahmen anteilig beim Bikepreis weiter zu geben.

 

Viele Güter werden von Asien nach Europa verschifft, aber nur wenig von Europa nach Asien, folglich steigen die Transportkosten.

Zitat: ebike-mtb.com

 

Material

Bestimmte Teile sind auch von so unvorhersehbarer Knappheit betroffen, das einige Hersteller versuchen bereits durch, sofern möglich, den Austausch von Teilen durch gleichwertige, andere Komponentenhersteller bzw durch das Upgraden von Komponenten, Ihre Lieferfähigkeit zu stabilisieren. Ein weiterer Peistreiber ist dazu auch, dass Aluminium, ein wichtiger Rohrstoff in der Bikeindustrie, eine Preissteigerung von rund 20%, in kürzester Zeit, im Vergleich zum letzten Jahr erfahren hat.

 

Auf manche Komponenten gibt es mittlerweile Wartezeiten von rund einem Jahr, auch weil Rohstoffe fehlen.

Zitat: www.pd-f.de

 

Nachfrage in 2021

Die stark gestiegene Nachfrage an gesunden und freudespendenden Fortbewegungen, dem Biken, im vergangen Jahr 2020 hat die Lager der Branche „geplündert“. Ein Anstieg von 43,4% bei E-Bikes ist unter normalbedinungen nicht kalkulierbar und schon gar nicht voraussehbar. Dies hat zur Folge, dass die Hänlder, die Hersteller von Bikes aber auch die Hersteller von Komponenten weit unter ihren normalen Lagerkapazität in die Saison(-vorbereitung) 2021 starteten. Aus bestehenden Beständen war nicht zu schöpfen. Das heißt, eine zusätzlich erhöhte Nachfrage – Eine erhöhte Nachfrage hat immer auch erhöhte Preis zur Folge.

 

Ohne Pandemie wächst das Fahrradgeschäft schon gewaltig. Mit der Pandemie ist aber der ganze Markt ein Chaos geworden. Vor allem was die Supply Chain angeht.

Zitat: industriemagazin.at

 

 

Was bedeutet das nun?

Für den Kunden bedeutet es, teilweise bedeutend längere Lieferzeiten, bis hin zum Ausverkauf in frühen Tagen der Saison 2021 (Blogpost „Aktuelle Lage – Corona 2020/21“). Ebenso muss der Kunde sowie der Händler mit dem steigen der Preise umgehen.

Da wären wir beim Bindeglied, zwischen Kunden und Hersteller: Für uns Händler bedeutet es, das wir mit schlechten und sich nachträglich verändernden Lieferbedienungen und nachträglich gestiegen Preisen in die Saison 2021 gehen. Jeder Händler stellt eine Portfolio aus Bikes für sein Unternehmen zusammen. Was ist bei mir gefragt, was für Preisebenen muss ich abdecken, welche Stückzahlen brauche ich, wann muss ich welches E-Bike zur Verfügung haben und welche Größe, Farbe etc darf es haben?

 

Ein kurzer Einblick in die Gedanken eines Bike-Händlers:

Wunderbar!(Sarkasmus) Der normale Handel geschlossen bzw. eingeschränkt. Die Planbarkeit bei Lieferterminen ist bereits seit Wochen/Monaten gleich null, wir werden gezwungen auf Sicht zu fahren. – Kein Thema, da müssen wir durch, es ist unser Job, es ist Corona! –

Dann kommen die Peiserhöhungen, welche nicht unbeträchtliche Auswirkungen auf unser vor rund neun Monaten vorbestelltes Portfolio haben. Als wirkliche Herausforderung dabei zu sehen ist für uns als Händler aber ein Detail, die Preiserhöhungen gelten nahezu bei allen Herstellern „rückwirkend“. – Kurz, aber brisant! – Beträfe es nur neue Bestellungen ab „jetzt“ wäre dies realistisch umsetz- und vermittelbar. Jedoch jetzt, rückwirkend wird es sich für der Kunden anfühlen als wäre der Handel gierig geworden. Ein ganz schlechtes Bild! Dabei erhöhen sich die Preise für uns als Händler ebenfalls rückwirkend..

Alle bereits geschriebene (Vor-)Bestellungen und Leasing(-angebote) sind auf den üblicherweise verlässlich-beständigen Preisen innerhalb einer Saison der Hersteller fußend. Aber jetzt? Eine Preiserhöhung von mal eben 200-600 Euro pro Bike lässt sich in Summe nicht mal ebenso weg kalkulieren. Zudem müssen die UVPs bei Leasing immer für die Basis der Kalkulation und die Information an den Gesetzgeber angebenden werden..

Freude!(Sarkasmus)

 

Resultat: Der Kunde sowie die Händler müssen mit den Bedienungen leben. Wer sein Bike nun nicht mehr möchte und seine (Vor-)Bestellungen oder Leasling cancelt wird mit hoher Wahrscheinlichkeit kein vergleichbares Rad in annehmbarer Zeit finden. Der Mangel und die Verzögerung an Bikes wird in der Saison 2021 den Markt erneut leer fegen, leider mit weniger glücklicheren Kunden und so auch unzufriedeneren Händlern. – Tolles Hobby, klasse Mobilität, pandemische Umstände –

 

 

Übersicht zu den eingeführten Änderungen der Hersteller:

 

Keine Preisänderung für die Saison 2021 eingeführt.
Preisänderung für die Modelle der Saison 2021 zum 01.02.2020 eingeführt. Preisänderung ist umfänglich und rückwirkend für alle 2021er Modelle gültig. Unabhängig vom Bestell- oder Lieferdatum des Händlers oder Kunden.
Keine Preisänderung für die Saison 2021 eingeführt.
Preisänderung für die Modelle der Saison 2021 zum 15.02.2020 eingeführt. Preisänderung ist umfänglich und rückwirkend für alle 2021er Modelle gültig. Unabhängig vom Bestell- oder Lieferdatum des Händlers oder Kunden.
Änderung der zuvor mitgeteilten Preise für die Modelle der Saison 2021 zum 01.01.2021 eingeführt. Preisänderung ist umfänglich und rückwirkend für alle 2021er Modelle gültig. Unabhängig vom Bestell- oder Lieferdatum des Händlers oder Kunden.
Keine Preisänderung für die Saison 2021 eingeführt. Jedoch eine Nebenkostenerhebung von 99,- Euro für alle E-Bikes ist umfänglich und rückwirkend für alle 2021er Modelle ab dem 01.02.2021 gültig.
Preisänderung zum 01.03.2021 eingeführt. Preisänderung ist umfänglich und rückwirkend für alle 2021er Modelle gültig. Unabhängig vom Bestell- oder Lieferdatum des Händlers oder Kunden.
Änderung der zuvor mitgeteilten Preise für die Modelle der Saison 2021 zum 29.10.2020 eingeführt.
Preisänderung für die Modelle der Saison 2021 zum 15.01.2021 eingeführt. Preisänderung ist umfänglich und rückwirkend für alle 2021er Modelle gültig. Unabhängig vom Bestell- oder Lieferdatum des Händlers oder Kunden.
Preisänderung zum 15.02.2020 eingeführt. Preisänderung ist umfänglich und rückwirkend für alle 2021er Modelle gültig. Unabhängig vom Bestell- oder Lieferdatum des Händlers oder Kunden.