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Leitfaden für den Bauteiletausch an E-Bikes

Leitfaden für den Bauteiletausch an E-Bikes

 

Wo drauf muss ich achten wenn ich ein Teil an meinem E-Bike, Pedelec oder auch S-Pedelec austauschen möchte. Darf ich das? Darf ich einfach eine andere Bremse anbauen? Wie ist es mit einem komfortableren Lenker?

E-Bikes der Kategorie Pedelec, welche mit einer Tretunterstützung von bis zu 25 km/h, bei einer maximalen Toleranz von 2,5 km/h, sowie 250 Watt Motorleistung, unterliegen der Maschinenrichtlinie. Somit dürfen die Bauteile nicht ohne weiteres ausgetauscht werden. Ende 2015 haben die Verbände Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) und Verbund Service und Fahrrad (VSF) in Zusammenarbeit mit dem Zedler-Institut und dem Bundesinnungsverband Fahrrad (BIV) einen gemeinsamen Leitfaden zum Bauteiletausch an E-Bikes (Pedelecs 25) veröffentlicht.

Dierser Leitfaden sagt was der Händler und die Werkstätten an diesen Bikes verändern dürfen und bei welchen Bauteilen sie die Freigabe der Bikehersteller bzw. der Systemanbieter einholen müssen. Der Leitfaden regelt es eindeutig und ist als Handlungsempfehlung einzustufen. Dies gibt Sicherheit, wo sich auch die Legislative im Falle von Urteilsfindungen orientiert.

Pedelecs gelten im Rahmen der Straßenverkehrsrodung als Fahrrad.

 

Ein solcher Leitfaden für den Bauteiletausch gibt es selbstverständlich auch für schnelle E-Bikes der Kategorie S-Pedelec, die anders als die oben genannten Produkte als Kraftfahrzeuge eingestuft werden und der EU-Richtlinie 2002/24/E6 oder der EU-Verordnung Nr. 168/2013 unterliegen. Verantwortlich für die Erarbeitung dieses Leifadens sind die folgenden Verbände und Firmen: Bundesinnungsverband für das Deutsche Zweiradmechaniker-Handwerk (BIV), TÜV Rheinland, velotech.de, Verbund Service und Fahrrad (VSF), Zedler-Institut sowie der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV).

S-Pedelecs gelten im Rahmen der Straßenverkehrsrodung als Kraftfahrzeuge.

 

 

 


 

 

Der Bauteiletausch an Pedelecs

Bikes mit einer Motorleistung von bis zu 250 Watt und einer maximalen Trethilfeunterstützung von 25 km/h

 

 


 

Der Bauteiletausch an S-Pedelecs

Bikes mit einer Motorleistung von mehr als 250 Watt und einer maximalen Trethilfeunterstützung von 45 km/h

 

 


 

 

Beispiel von Bauteileherstellern mit direktem Hinweis auf die Tauglichkeit für E-Bikes:

 

Alle SQlab Produkte, die mit dem „E-Bike ready“ Zeichen versehen sind, sind für jegliche Art von E-Bikes geeignet.
Das E-Bike ermöglicht längere und steilere Strecken und man sitzt meist länger im Sattel. Darüber hinaus ist das E-Bike durch das höhere Gewicht und die meist schwereren Laufräder deutlich fahrstabiler. Die SQlab Sättel zeichnen sich generell durch die Stufensattelform aus, die neben einer verbesserten Druckverteilung mehr Halt nach hinten bieten. Dies ist ein großer Vorteil bei E-Bikes. Die meist straffere Polsterung eignet sich sehr gut für längere „Sattelzeiten“. Insbesondere die active Funktion gleicht die hohe Fahrstabilität aus und bringt den Komfort zurück. Die MTB Sättel haben einen stabileren Bezug an den Seiten, da die meist schwereren E-Bikes bei einem Sturz sonst schnell den Sattel beschädigen.
SQlab Produkte mit der Auszeichnung „E-Bike ready“ sind aus Sicht der Funktion, Ergonomie und Betriebsfestigkeit (entsprechend der Normen DIN EN ISO 4210 und DIN EN ISO 15194) zur Verwendung an Pedelecs geeignet.

Quelle SQlab

 

 

Wie wird der ergotec SAFETY LEVEL vergeben?
Alle Lenkerbügel, Vorbauten werden einzeln und in Kombination harten Langzeittests unterzogen. Es wird nach europäischen Prüfnormen oder noch höheren Anforderungen geprüft. Kein anderer europäischer Fahrradlenkerhersteller verfügt über ein so großes Testcenter wie ergotec. Ein Mountainbike ist viel größeren Belastungen ausgesetzt als ein City-Bike, ein E-Bike ist deutlich schwerer als ein Trekking-Bike.
Die Anforderungen an die Sicherheit sind entsprechend unterschiedlich. Das spiegelt sich auch in den Normanforderungen, die für jeden Fahrradtyp definiert sind. Die Produktklassifizierung des ergotec SAFETY LEVEL entspricht den Normen DIN EN ISO 4210 für Fahrräder und DIN EN 15194 für E-Bikes.

Quelle Ergotec

 

 

Beispiel von Produkten welche speziell für E-Bikes entwickelt wurden:

 

MT4 eSTOP – Kompaktes Kraftpaket für E-Bikes
Optimiert für die Anforderungen moderner E-Bikes. Sichere Power für Touren im Gelände oder in der Stadt. Dank optimierter Komponenten besonders sorglos.

E-Bike optimized – Das eSTOP System basiert auf den Eigenschaften der bewährten MT Serie und erhält durch die Kombination mit den SPORT Belägen und den Bremsscheiben MDR-C oder MDR-P eine nochmals erhöhte Bremskraft und Standfestigkeit.

Quelle Magura

 

HYBRID MTB

DT Swiss hat eine Mission: e-Mountainbikern genau die Komponenten anzubieten, auf die sie gewartet haben. Die Personen hinter dieser Mission sind Biker, die wissen, auf was es bei eMTBs ankommt und vor allem: sie sind Vollgas auf eMTBs unterwegs. Erfahre mehr über unsere Technologien und unsere Produkte.

Neu ist nach den MTB Hybridfelgen ist nun auch für Trekking E-Bikes die Hybrid Techonolige zugänglich.

Quelle DT Swiss

 


 

 

Bundesinnungsverband für das Deutsche Zweiradmechaniker-Handwerk (BIV)

http://www.zweiradberufe.de/

TÜV Rheinland

https://www.tuv.com/germany/de/

velotech.de

http://www.velotech.de/

Zedler-Institut

http://www.zedler-institut.de

Zweirad-Industrie-Verband (ZIV)

http://www.ziv-zweirad.de/

Verbund Service und Fahrrad (VSF)

https://www.vsf.de/